Geschichte

vor 1917

1917

1920-1939

1949-1959

1960-1979

1920-1939

1920
Die dritte GV vom 7. März im Schulhaus brachte wiederum eine grosse Rotation im Vorstand: Andreas Wismer als Präsident, Josef Meier, Buonas, als Kassier und Georg Schwerzmann als Materialverwalter.
Die ersten Mietinstrumente werden durch angekaufte ersetzt. 
Gemietet werden nur noch Instrumente mit Zylinderventilen.Am 20. Juni führte man die Vereinsreise auf die Rigi-Staffel durch

1921
Zum erstenmal gelangte am 26. Juni im Bauernhofsaal ein Jahreskonzert zur Durchführung. Die Kulissen lieh man sich vom Männerchor Rotkreuz aus. Der darauf folgende Tanzabend dauerte bis in die Morgenstunden.
Zählte man zu Beginn des Jahres nur 6 Passivmitglieder, waren es bis zum Konzert bereits 105 an der Zahl.

1922
Der Instrumentenbestand wurde durch Zukauf eines B- und eines Eb-Althornes von der Bürgermusik Luzern vergrössert.
Die Anwerbung von Neumitgliedern zeigte Erfolge.

1923
Anlässlich der GV vom 23. Juli im Wildenmann von Buonas wurde der bisherige Dirigent Emil Balbi einstimmg durch den Musikwachmeister Peter Gadient, Cham, abgelöst.

1924
Mit dem Brief vom 6. Januar stellte die MG an den Einwohnerrat das Gesuch um Bewilligung eines Kredites von Fr. 3000.- für die Neuinstrumentierung. An der Gemeindeversammlung vom 24. Februar stellte der Einwohnerrat aber den Antrag auf Ablehnung dieses Gesuches. Dank Josef Schwerzmann (Friendensrichter), Allrüti und Jakob Hausheer, Rüti, wurde der Antrag dann aber doch noch mit 108 Ja gegen 8 Nein Stimmen angenommen. Die Neuinstrumentierung zeigte bald Folgen. Während de MG bisher 12 Aktivmitglieder hatte, konnten schon an der GV vom 15. März im Wildenmann in Buonas sechs weitere Kandidaten aufgenommen werden.

1925
Am 27. Januar wurde erstmals ein Musikball unter dem Motto "Wald-Idylle" im Hotel Bauernhof veranstaltet.
Mit 99 Proben, 2 Saalkonzerten, 1 Musikball und diversen öffentlichen Auftritten in der Nachbarschaft herrschte eine gewisse Sicherheit, so dass man sich Ende Jahr für ein erstes Musikfest anmelden wollte. Dasjenige in Hochdorf.

1926
Einen tiefen Eindruck hinterliess die erstmalige Teilnahme an einem Musikfest. In der Kategorie Anfängerklasse mit einem Selbstwahlstück nahm die MG Risch am 30. Mai am Luzerner Kantonal-Musikfest teil. Man erreicht den 1. Rang.

1927
An der GV vom 17. September im Bauernhof beschloss die MG den Beitritt zum Kantonalen Musikverband per 1. Januar 1928. An der gleichen Versammlung wird auch eine Kommission zur Finanzierung eines Uniformfonds eingesetzt.

1928
Am 17. Juni nahm die MG Risch am 3. Kant. Schwyz. Musikfest in Lachen teil. Ebenso entschloss man sich für die Teilnahme am Kantonalen Musiktag in Baar.


 (MG Risch am Kant. Schwyz. Musikfest)

1929
An die Einwohnergemeinde stellte man das Gesuch um einen jährlichen Beitrag von Fr. 300.-

1930
Ein Vorfall politischer Art erreignete sich 1930. Nach einem Bummel nach Risch stellte man fest, dass zwei Aktivmitglieder politische Abzeichen von einem sozialisitischen Arbeitertag trugen. Als die beiden Mitglieder darauf aufmerksam gemacht wurden, dass sich das Tragen politischer Abzeichen nicht mit der Neutralität des Vereines vertrage, nahm einer sein Abzeichen ab, während sich der andere in seinen Gefühlen verletzt fühlte und augenblicklich seinen Austritt aus dem Verein bekanntgab.

1931
An der GV vom 24. Februar beschloss man definitiv den Besuch des Eidgenössischen Musikfestes in der 5. Klasse in Bern.
Am 17. Mai um 20.00 Uhr wurde der Öffentlichkeit die erste Uniform der MG Risch vorgestellt.
Ebenfalls nahm man am 31. Mai am Zuger Kantonal-Musiktag teil.

1932
Entgegen der Auffassung des Dirigenten beschloss die GV vom 27. Februar die Schaffung einer Musikkommission.

1933
Mit der Geldsammlung für einen Fahnenfonds wurde begonnen.

1934
Die Instrumentalbesetzung wurde durch Saxophone erweitert. Man bewarb sich für die Übernahme des Kantonalen Musiktages 1935.

1935
Anlässlich einer ausserordentlichen GV vom 8. Januar wurde eine Fahnenkommission bestellt, welche mit dem Zuschuss von Fr. 500.- der Einwohnergemeinde und dem Fahnenfonds eine Flatterfahne bei der Firma Fräfel&Cie, St. Gallen bestellte. Als erster Fähnrich amtete Jakob Rast.
Der Zuger Kantonale Musiktag fand bei schlechter Witterung in Rotkreuz statt. Ebenfalls wurde an diesem 26. Mai die neue Fahne eingeweiht.

1936
Vom 12. bis 15. April reiste die MG Risch nach Mailand und Genua.

1937
Den Erlös des Jubiläumskonzertes "20 Jahre MG Risch" gab man zugunsten der im Bau befindlichen kath. Kirch Rotkreuz, wobei erstmals die Jungmusikanten ihr Können präsentierten.
An der GV vom 27. Februar beschloss man die Verabreichung von Auszeichnungen für fleissigen Probenbesuch.
Andreas Wismer legte an der GV vom 12. März das Präsidentenamt nieder und wurde zum ersten Ehrenpräsidenten ernannt. Als Nachfolger wählte man Theiler Josef, der aber durch seinen Wegzug nach Frenkendorf an der a.o. GV vom 22. November durch Alois Wismer abgelöst wurde.

1939
Dieses Jahr wurde der Probenbetrieb zuerst stark durch die in der Gemeinde wütende Viehseuche, ab September zusätzlich durch die Allgemeine Mobilmachung des 2. Weltkrieges behindert.
Ebenfalls in diesem Jahr behann die langjährige Tätigkeit von Materialverwalter Karl Wismer.