Geschichte

vor 1917

1917

1920-1939

1949-1959

1960-1979

1940-1959

1940
Mit Direktor Gadient wurde das Gehalt neu geregelt. Dieses Betrug nun Fr. 400.-.

1941
Das Jahreskonzert führte die MG dreimal durch, da sich sehr viel Militär in Rotkreuz aufhielt. Heinrich Schwerzmann, Landwirt in Berchtwil, wurde als neuer Fähnrich vergeschlagen und gewählt.

1942
Das 25-jährige Jubiläum feierte man mit einem kleinen Konzert im Bauernhofsaal.

1943
Die MG Risch liess sich fotografieren (Foto wird noch folgen)

1944
Im April erklärte sich die Familie Schwarzenberger zum Bauernhof bereit, den Bühnenausbau mit Fr. 25'000.- Kosten zu übernehmen. Der Verkehrsverein übernahm die Obhut des Bühnenmaterials.

1945
Nach dem langersehnten Kriegsende blühte das Vereinsleben wieder neu auf. Die MG besuchte das Musiktreffen in Immensee anlässlich der Fahnenweihe vom 3. Juni und am 27. Juli jenes der MG Root.
1946
Die Musikkommission war amtsmüde und wurde aufgelöst. Der Präsident rügte die schlecte Vereinsdisziplin und den schlechten Probebesuch. Wismer Alois blieb nur auf Zusehen hin Vereinspräsident, falls nicht der Probenbesuch besser würde.

1947
Der Lohn des Dirigenten wurde auf Fr. 800.- erhöht. Der Verein umfasste 27 Aktive, 23 Ehren- und 235 Passivmitglieder.

1948
Der Radfahrerverein möchte zusammen mit der MG und dem ETV ein Waldfest durchführen. Die MG ist nicht abgeneigt gegen Entschädigung mit Musik aufzuwarten. Dieses besuchte man den Zuger Kantonalen Musiktag in Menzingen. Für das Anlernen der Jungmusikanten konnte Wismer Karl gewonnen werden.

1949
Ehrenpräsident Wismer Andreas trat als Aktivmusikant aus der MG aus.

1950
Der Besuch des Musikfestes in Hochdorf vom 20./21. Mai wurde beschlossen. Man konkurrenzierte erstmals in der 3. Stärkeklasse. Ebenfalls nahm man am Kantonalen Musiktag in Baar teil.

1951
Für den verstorbenen Kiener Leonz wurde Nussbaumer Franz als neuer Aktuar gewählt. Ebenso bekam die MG in Wismer Josef einen neuen Fähnrich.

1952
Jungmusikleiter wurde neu Pugni Gabriel. Der Bestand der Aktiven in der MG sank dieses Jahr auf 21 Musikanten.
Die Teilnahme am Kantonalen Musiktag in Zug war Verpflichtung, wollte man sich doch für die Durchführung für 1954 bewerben.

1953
Der Aktivbestand stieg wieder auf 29 Mitglieder an. Man beschloss, den Kantonalen Musiktag mit der Uniformenweihe zusammenzulegen.

1954
Die intensive Sammeltätigkeit zugunsten der neuen Uniform war von Erfolg gekrönt. Den Uniformtyp bestimmte die Bevölkerung anlässlich des Konzertes vom 2. März.
Am 20. Juni hielt man das Abschiedsfest der alten Uniform ab. Am 27. Juni fand dann der Zuger Kantonale Musiktag zusammen mit der Einweihung der neuen Uniform statt.
Man beschloss, die alte Uniform solle günstig verkauft werden. Schlussendlich verschenkte man sie der MG Kippel VS.

1955
Erste Differenzen zwischen Dirigent und Verein kündigten sich an. Vorerst konnten diese aber bereinigt werden, indem der Dirigent versprach, den Probenbetrieb interessanter zu gestalten.

1956
Die Vereinsreise führte nach Kippel an die Fahnen- und Uniformenweihe der dortigen Musikgesellschaft. Die Überraschung war dann aber gross, als man feststellen musste, dass die MG Kippel nicht die alte Rischer Uniform, sondern eine viel schönere trug.

1957
Hauptereignis war der Besuch des Eidgenössischen Musikfestes in Zürich. Diemal überliess man nichts dem Zufall. Als erstes erhöhte man das Gehalt des Dirigenten auf Fr. 1'000.- und kaufte drei neue Instrumente. Als Experten für den letzten Schliff zog man Herr Winkler, den Direktor der Bürgermusik Luzern, zu. Man konkurrenzierte wieder in der 4. Klasse.

1958
Eine fünfköpfige Musikkommission wurde wiederum eingesetzt. Die Passivmitgliederliste überschritt die 300er-Grenze.

1959
Die Statuten wurden revidiert. Die geplante Namensänderung auf Musikgesellschaft Risch-Rotkreuz wurde vom Einwohnerrat abgelehnt.